10 November 2019
von: Matthias Heinze
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Der ach so ungeliebte November, grau und trist, bringt meist die Punktspiele, welche den Verlauf der restlichen Saison vorgeben. In die Jahr gibt es bedingt durch Spielverlegungen gleich drei Gelegenheiten die Tendenz in die richtige Richtung drehen.

Den Anfang machte der uns neue "Frühschoppen-Spieltag" am vergangenen Sonntag um 10 Uhr in Zossen. Während der gläubige Bürger also artig in die Kirche wackelt, mussten wir uns schon frühzeitig damit auseinander setzen Körper und Geist irgendwie ins Arbeiten zu bringen. Vorweg, es gelang, zumindest in großen Teilen.

WSG - TSG Lübben  3:1 (25:18; 25:20; 18:25; 25:16)

Starting-Six: #1 Matze, #2 Felix, #3 Matthi, #4 Nick, #5 Marc, #6 Schulzi, #L Denny, Bank: Olli

Überraschend, was die Tabelle vor diesem Duell bot. Lübben bisher eher in den Niederungen der Liga beheimatet, ging als ungeschlagener Tabellenführer (4 Spiele, 4 Siege) in die Partie. Mit zwei neuen Gesichtern und augenscheinlich großem Selbstvertrauen dank des guten Saisonstarts, wollten uns Andy's Jünger überrumpeln. Nach kurzer Abtastphase offenbarten die Spreewälder aber alt bekannte Fehler bzw. Ungenauigkeiten, welche wir dank der ersten wirklich guten Saisonleistung für uns nutzen konnten. Ein zu keiner Phase gefährdeter Sieg, da kann auch der Satzverlust nicht drüber hinweg täuschen.

WSG - MSV Zossen  3:0 (25:14; 25:16; 25:22)

Starting-Six: #1 Matze, #2 Denny, #3 Matthi, #4 Nick, #5 Marc, #6 Schulzi, Bank: Olli und Felix

Hätte hätte, Fahrradkette. Hätte sich der Pritscher des MSV nicht direkt im ersten Satz verletzt, der Außenangreifer sich nach dem ersten Durchgang nicht lieber dem Fußball-Kick in der Wald- und Wiesenliga geopfert, wäre das Ergebnis selbiges geblieben. Zossen war erneut der unterlegene Gegner und lediglich unsere Anpassungsfähigkeit lies sie in Durchgang 3 auf 22 Punkte kommen. Ein Rückfall in den Saisonstart.

Fazit: Einer guten und stabilen Leistung mit kurzer Auszeit, folgte zwar ein deutliches Ergebnis, jedoch war die Leistung wieder durchaus fehlerbehaftet. Glückwunsch an den Kapitano zu seiner ersten gelben Karte. Weiter so...

Nun zur gestrigen Auswärtsreise nach Zeuthen. In der Forstallee 66 erwarteten uns eine schöne Sporthalle, die ambitionierten Netzhoppers und eine nette Imbissverpflegung.

WSG - VC Strausberg 3:1 (25:27; 25:12; 25:22; 25:18)

Starting-Six: #1 Matze, #2 Felix, #3 Matthi, #4 Nick, #5 Olli, #6 Schulzi, Bank: Flauschi

Vom jungen Strausberger Team, welches wir vor 2-3 Spielzeiten kannten, ist leider nur noch wenig geblieben. Wirklich schade. Aber auch der deutlich erfahrendere Kader machte uns die Partie recht schwer. Immer wieder fanden sie mit guten Aufschlägen ein gutem Spielaufbau eine Antwort auf unsere Bemühungen. Und so kam, was kommen musste, Satz 1 ging aufgrund mehrerer einfacher Fehler in der entscheidenden Phase an die Strausberger. Der Start in den zweiten Abschnitt gelang zielstrebiger und konzentrierter. Die Gegner seinerseits bekamen zusehends Probleme in der Annahme, was uns in der Folge das spiel gut kontrollieren lies. Einzig zum Ende des dritten Abschnitts konnte Strausberg noch einmal aufkommen, musste sich dann aber doch beugen.

WSG - Netzhoppers KWh  3:0 (25:22; 25:16; 25:18)

Starting-Six: wie gegen Strausberg

Das Team von Manuel Rieke begann sehr motiviert und druckvoll. Wir brauchten ein paar Momente und dürften gleich einmal einem kleinen Rückstand hinterher laufen. Als wir bei 10:10 dran waren, entwickelte sich eine der besten Leistungen der letzten Jahre. Geplagt durch muskuläre Probleme bei Matthi und der Knieverletzung von Kapitano Nick, musste Max trotz kaputter linker Schulter ran. Davon unbeeindruckt wuchteten vor allem Olli und Felix immer wieder freigespielt die Bälle ins Feld der Gastgeber. Ein ganz starke Leistung in Annahme und Feldabwehr war Grundlage für tolle Spielzüge.

Fazit: momentan haben wir offensichtlich nur ein Problem, Motivation. Während wir gegen die starken Teams zu guten Leistungen in der Lage sind, fehlen Konzentration und Wille gegen die vermeintlich Kleinen. Da gilt es anzusetzen, um nicht Sätze und Punkte liegen zu lassen.

Am kommenden Samstag geht es dann zum SV Energie und erneut gegen den VC Strausberg
01 Oktober 2019
von: Matthias Heinze
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Derbyzeit, die Erste! Zweiter Auftritt unsererseits, verbunden mit der Hoffnung, die durchwachsenen Leistungen der Vorwoche hinter uns zu lassen und Rhythmus aufzunehmen. Dazu kann ein Derby taugen, allerdings haderten wir zuletzt mit diesem Duell bzw. mit unserer Leistungen in selbigem. 

KSC Asahi I.  vs.  WSG I.  2:3 (25:22; 23:25; 25:22; 19:25; 10:15)

Starting-Six: #1 Matze, #2 Olli, #3 Matthi, #4 Felix, #5 Micha, #6 Jürgen, L: Denny, Bank: Jonas und Sascha

Die ersten drei Abschnitte verliefen einander quasi ähnlich. Unsererseits ein deutliches Übergewicht an Fehlern. Egal ob Aufschlag, Annahme oder Angriff, nichts wurde ausgelassen, um einem vor allem in der Abwehr engagierten Gastgeber alle Trümpfe auf dem Silbertablett zu präsentieren. Den Satzausgleich zum 1:1 verdanken wir vor allem dem Nachlassen der Gastgeber, als auch einiger Aufschlagpunkte unsererseits.
Erst im vierten Durchgang gelang es Fahrt aufzunehmen und den ein oder anderen schönen Spielzug zu präsentieren. Davon leicht beeindruckt konnten die Gastgeber nichts mehr entgegen setzen und mussten knapp die Heimspielniederlage hinnehmen.

Fazit: Auf der Suche nach der eigenen guten Leistung, nach Rhythmus und Selbstverständlichkeit, wirkt das Team noch unruhig und hektisch.
22 September 2019
von: Matthias Heinze
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"... und täglich grüßt das Murmeltier", in unserem Fall "Jährlich!". Er stand an, der Saisonstart in die Landesklasse Süd der Herren. Dazu reiste das Team um Coach Olli am Samstag nach Zossen. Mit an Bord 10 Spieler!, in Worten, ZEHN!!!. Mit den Rückkehrern Micha Grabke und Felix Walther an Bord sollten die ersten beiden Dreier geholt werden. Bedingt durch Arbeit, Verletzung und privater Verpflichtung leider ohne Abwehr-Ass Denny, Mister Zuverlässige Punkte Tony und den "Flauschi-Bär". An dieser Stelle gute Besserung Tony "and Comeback stronger".

Spiel 1: WSG vs. Netzhoppers KWh II.  3:0 (25:16; 31:29; 25:11)

Starting-Six: #1 Matze, #2 Micha, #3 Matthi, #4 Olli, #5 Marc, #6 Jürgen, #L Nick, Bank: Chrischi und Jonas

Nun zum Murmeltier: alle Jahre wieder tun wir uns zu Saisonbeginn ziemlich schwer. Fehlende Beweglichkeit, fehlende Wettkampfsituationen, fehlende Trainingseinheiten, egal woran man es fest machen möchte, es fühlt sich an wie Opel Kadett 1,6D Baujahr 1983 im tiefsten Winter. Fünfmal vorglühen und trotzdem ein halbe Minute nudeln lassen, bevor sich der Traktor mit ner riesen Rußwolke in Bewegung setzt. So auch diesmal. Unser Glück, welches wir besonders im zweiten Abschnitt strapazierten, war die Unerfahrenheit des talentierten Teams der Netzhoppers. Kurzum, es reichte heuer eine sehr durchwachsene Leistung, um die ersten drei Zähler einzufahren. Zufriedenheit darf sich aber anhand unserer Darbietung nicht einstellen und wir dürfen froh sein das Team von Manuel Rieke zweimal so früh in der Saison bespielen zu dürfen. Am Ende der Spielzeit dürften sie uns schon wesentlich mehr abverlangen, und das ist auch gut so.

Spiel 2: WSG vs. MSV Zossen  3:0 (25:13; 25:9; 25:13)

Starting-Six: #1 Jonas, #2 Olli, #3 Matthi, #4 Nick, #5 Felix, #6 Jürgen, Bank: Chrischi, Micha, Marc und Matze

Nun galt es einem neu formierten Gastgeber die Stirn zu bieten. Die Aufstellung und auch der Spielplan wurden vorab besprochen und auch konsequent umgesetzt. Nach durchaus vernünftigem ersten Durchgang wurde rotiert und Marc kam zu seiner Premiere als Mittelblocker. Die Sätze zwei und drei wurden ebenfalls sicher, leider mit nur wenig Glanz, gewonnen und der Platz an der Sonne diesmal bereit zum Saisonstart errungen.

Fazit: Holprig und auf der Suche nach Rhythmus in Satz 2 gegen KWh fast gestolpert und dennoch souverän 6 Punkte eingefahren. Ein lehrreicher Samstag, vor allem beim Thema Preisgestaltung für Verpflegung. Bitte nicht falsch verstehen lieber MSV, aber 2€ für warmes Flaschenbier und 2,50€ für ne verkohlte Bratwurst, wir finden es "SCHEIßE"...

Nächsten Samstag ab 10 Uhr gibt es dann das erste Stadtderby in Neu Haidemühl gegen den KSC Asahi II.
24 März 2019
von: Matthias Heinze
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"…22 Spieler rennen einem Ball hinterher und am Ende gewinnt immer Deutschland...", in unserem Fall darf man getrost feststellen, dass wir gerade ein ähnliches Momentum unseres nennen dürfen. Er stand an, der Spieltag, der zumindest im Ansatz die Entscheidung über Platz 1 und damit um die Meisterschaft der Landesklasse-Süd bringen sollte. Zu Gast in der heimischen Kollerberghalle die Teams vom MSV Zossen und dem Tabellenzweiten HSG Senftenberg. Zunächst dürften sich die Gäste duellieren und oh Überraschung, der Tabellenletzte sicherte sich nicht ganz unverdient Satz 1, konnte aber in der Folge dem Landesligaabsteiger nichts entgegen setzen. Mit ein wenig Mühe und dem Bedarf der besten Besetzung holte sich Senftenberg ein 3:1 (20:25; 25:15; 25:14; 26:24).
03 März 2019
von: Matthias Heinze
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nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht und irgendwer uns völligen Wahnsinn und Überheblichkeit nachsagen sollte. Ein Vergleich zum Rekordmeister im Fußball verbietet sich allein schon wegen der eigenen Spielklasse, deren furchtbaren Dialekt und viel wichtiger, wegen unserer viel schöneren Sportart. Einzig das Selbstverständnis, wo wir uns als Team in unserer Liga sehen und hingehören, ähnelt dem der Roten aus München. Dass sich nun ausgerechnet vor dem direkten und mit entscheidenden Duell mit der bis dato dominierenden HSG Senftenberg das Blatt zu unseren Gunsten wendet, ist Resultat aus solider und guter Arbeit der Verantwortlichen, der gesamten Herrenabteilung an sich und dem Glück, welches auch gern bemüht und erkämpft werden muss. 
14 Oktober 2018
von: Matthias Heinze
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Viele Jahre startete das erste Herrenteam positiv in eine neue Spielzeit. Ergebnisse und vor allem souveräne Spielweise stimmten vom Start weg und gaben oft den nötigen Rückhalt für eine erfolgreiche Saison. Diesmal ist es etwas anders. Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Zunächst darf man bemerken, dass mit den Teams aus Luckau und Senftenberg routinierte Landesliga-Vertreter und dem Cottbuser VV und TV 1861 Forst ambitionierte Aufsteiger das Bild der Landesklasse stark verändert wurde.
08 Mai 2018
von: Matthias Heinze
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Erstes Maiwochenende, Zeit fürs Bucksche Indoor-Mixed-Turnier. Erneut fanden treue Teilnehmer, aber auch neue Gesichter aus Nah und Fern den Weg nach Neu Haidemühl. Leider nicht am Start, "Team Berlin", und somit war klar, es wird einen neuen Titelträger geben. In zwei Gruppen konnten sich die Teams am Samstag für die begehrten Viertelfinalplätze qualifizieren. Diese standen am Sonntag an und sahen spannende Duelle auf Augenhöhe. Oft musste der Tie-Break entscheiden.

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