Wie ein alter Diesel...

22 September 2019
von: Matthias Heinze
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"... und täglich grüßt das Murmeltier", in unserem Fall "Jährlich!". Er stand an, der Saisonstart in die Landesklasse Süd der Herren. Dazu reiste das Team um Coach Olli am Samstag nach Zossen. Mit an Bord 10 Spieler!, in Worten, ZEHN!!!. Mit den Rückkehrern Micha Grabke und Felix Walther an Bord sollten die ersten beiden Dreier geholt werden. Bedingt durch Arbeit, Verletzung und privater Verpflichtung leider ohne Abwehr-Ass Denny, Mister Zuverlässige Punkte Tony und den "Flauschi-Bär". An dieser Stelle gute Besserung Tony "and Comeback stronger".

Spiel 1: WSG vs. Netzhoppers KWh II.  3:0 (25:16; 31:29; 25:11)

Starting-Six: #1 Matze, #2 Micha, #3 Matthi, #4 Olli, #5 Marc, #6 Jürgen, #L Nick, Bank: Chrischi und Jonas

Nun zum Murmeltier: alle Jahre wieder tun wir uns zu Saisonbeginn ziemlich schwer. Fehlende Beweglichkeit, fehlende Wettkampfsituationen, fehlende Trainingseinheiten, egal woran man es fest machen möchte, es fühlt sich an wie Opel Kadett 1,6D Baujahr 1983 im tiefsten Winter. Fünfmal vorglühen und trotzdem ein halbe Minute nudeln lassen, bevor sich der Traktor mit ner riesen Rußwolke in Bewegung setzt. So auch diesmal. Unser Glück, welches wir besonders im zweiten Abschnitt strapazierten, war die Unerfahrenheit des talentierten Teams der Netzhoppers. Kurzum, es reichte heuer eine sehr durchwachsene Leistung, um die ersten drei Zähler einzufahren. Zufriedenheit darf sich aber anhand unserer Darbietung nicht einstellen und wir dürfen froh sein das Team von Manuel Rieke zweimal so früh in der Saison bespielen zu dürfen. Am Ende der Spielzeit dürften sie uns schon wesentlich mehr abverlangen, und das ist auch gut so.

Spiel 2: WSG vs. MSV Zossen  3:0 (25:13; 25:9; 25:13)

Starting-Six: #1 Jonas, #2 Olli, #3 Matthi, #4 Nick, #5 Felix, #6 Jürgen, Bank: Chrischi, Micha, Marc und Matze

Nun galt es einem neu formierten Gastgeber die Stirn zu bieten. Die Aufstellung und auch der Spielplan wurden vorab besprochen und auch konsequent umgesetzt. Nach durchaus vernünftigem ersten Durchgang wurde rotiert und Marc kam zu seiner Premiere als Mittelblocker. Die Sätze zwei und drei wurden ebenfalls sicher, leider mit nur wenig Glanz, gewonnen und der Platz an der Sonne diesmal bereit zum Saisonstart errungen.

Fazit: Holprig und auf der Suche nach Rhythmus in Satz 2 gegen KWh fast gestolpert und dennoch souverän 6 Punkte eingefahren. Ein lehrreicher Samstag, vor allem beim Thema Preisgestaltung für Verpflegung. Bitte nicht falsch verstehen lieber MSV, aber 2€ für warmes Flaschenbier und 2,50€ für ne verkohlte Bratwurst, wir finden es "SCHEIßE"...

Nächsten Samstag ab 10 Uhr gibt es dann das erste Stadtderby in Neu Haidemühl gegen den KSC Asahi II.

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