Gary Lineker sagte mal:

24 März 2019
von: Matthias Heinze
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"…22 Spieler rennen einem Ball hinterher und am Ende gewinnt immer Deutschland...", in unserem Fall darf man getrost feststellen, dass wir gerade ein ähnliches Momentum unseres nennen dürfen. Er stand an, der Spieltag, der zumindest im Ansatz die Entscheidung über Platz 1 und damit um die Meisterschaft der Landesklasse-Süd bringen sollte. Zu Gast in der heimischen Kollerberghalle die Teams vom MSV Zossen und dem Tabellenzweiten HSG Senftenberg. Zunächst dürften sich die Gäste duellieren und oh Überraschung, der Tabellenletzte sicherte sich nicht ganz unverdient Satz 1, konnte aber in der Folge dem Landesligaabsteiger nichts entgegen setzen. Mit ein wenig Mühe und dem Bedarf der besten Besetzung holte sich Senftenberg ein 3:1 (20:25; 25:15; 25:14; 26:24).

Nun zum Duell Erster gegen Zweiter. Senftenberg hatte quasi alles aufgeboten was ihnen möglich war. Wir waren abgesehen von Denny grundsätzlich komplett, er wurde zunächst von Markus ersetzt. Ja, der Coach gab ein Mini-Comeback und vorweg, es funktionierte solang, wie auch der Rest des Teams funktionierte. Wie lange das war? Bis ca. zum 20. Punkt des ersten Abschnitts unsererseits. Von Beginn an brannten wir ein kleines Feuerwerk ab. Vor allem Kapitän Nick Jahn zeigte, egal wie feste ihr könnt, ich kann fester. Respekt Herr Müller, so wenig Fleisch auf den Knochen, aber zuschlagen wie der Baggerfahrer höchstpersönlich! Leider gerieten wir über nachlassende Annahme und eine katastrophale Aufschlagleistung langsam ins Hintertreffen. Konnten wir Satz 1 noch retten (25:23), so kamen wir in Durchgang 2 und 3 komplett unter die Räder (14:25; 17:25).  Um ganz ehrlich zu sein, keinen Cent hätte ich noch auf uns gewettet, der Verlauf des Spiels, unsere Körperhaltung und die hilfesuchenden Gesichter ließen nichts Gutes für Satz 4 erahnen. Dabei wäre nur noch ein Satzgewinn nötig gewesen, um die Meisterschaftsentscheidung in eigener Hand zu behalten. Zunächst jedoch lief es wieder für Senftenberg, allerdings nicht mehr so deutlich. Dann die drei entscheidenden Situationen Mitte des Durchgangs. Erst holt sich unser "Aggressive Leader" Matthi gelb ab (hätte übrigens direkt noch rot bekommen müssen), dann greift endlich unser Doppelblock mehrfach gegen Senftenbergs Hauptangriff (dank der Tipps vom Coach) und dann rotiert sich die HSG durch Auswechslungen selbst aus dem Spiel. 25:16 und damit lag es wieder nur an uns, wer Meister werden kann. Beflügelt davon, mit der richtigen Formation und den entscheidenden Wechseln konnte dann auch noch der Tie-Break gewonnen und der "Oger" mundtot gemacht werden.

Nach der Spielpause galt es nun, dass vermeintlich leichtere Duell mit Zossen erfolgreich zu gestalten. Dies gelang mit einigen wenigen Ausnahmen gut und souverän. Vor allem Sascha konnte seinen Einsatz rechtfertigen und den "Schönsten" adäquat ersetzen. Mit 25:14, 25:16 und 25:20 konnten weitere 3 Punkte eigefahren werden.

Nun geht es am 6.04. um Abschluss der Saison zum SV Energie II. nach Cottbus. Zunächst geht es dann gegen die TSG Lübben und mit einem 3:0 bzw. 3:1 wäre die Meisterschaft erneut unsere!

Ps: "was bist'n du für n Vogel?", und das direkt nach "gelb" in Richtung Schiedsrichter (seines Zeichens Schiedsrichterwart des Landes Brandenburg), Respekt Böttcher, bist mehr als angekommen bei uns!!!

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