"Mia san mia", ...

03 März 2019
von: Matthias Heinze
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nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht und irgendwer uns völligen Wahnsinn und Überheblichkeit nachsagen sollte. Ein Vergleich zum Rekordmeister im Fußball verbietet sich allein schon wegen der eigenen Spielklasse, deren furchtbaren Dialekt und viel wichtiger, wegen unserer viel schöneren Sportart. Einzig das Selbstverständnis, wo wir uns als Team in unserer Liga sehen und hingehören, ähnelt dem der Roten aus München. Dass sich nun ausgerechnet vor dem direkten und mit entscheidenden Duell mit der bis dato dominierenden HSG Senftenberg das Blatt zu unseren Gunsten wendet, ist Resultat aus solider und guter Arbeit der Verantwortlichen, der gesamten Herrenabteilung an sich und dem Glück, welches auch gern bemüht und erkämpft werden muss. 

Nach holprigen Saisonstart fanden sich beide Herrenteams immer besser und dies trug Früchte. Oliver konnte viele Reize im Training setzen und sowohl er, als auch Karsten an den Spieltagen die richtigen Entscheidungen treffen. Eine gute Trainingsbeteiligung sorgte zusätzlich für den nötigen Biss und bringt vor allem das Kreisligateam näher an die Landesklassevertretung. Auch der Austausch (dank der ü40-Regel der Kreisliga) einzelner Spieler trug Früchte. Sascha, beteiligt am 3:1-Erfolg gegen Senftenberg in Zossen und Matthias beim 2:1 gegen Kolkwitz, sind da die besten Beispiele.

Dennoch, und das zeigen gerade die letzten beiden Spieltage sowohl bei der eigenen Leistung, als auch bei den Ergebnissen der Anderen. Rechnen oder orakeln ist in dieser Saison fehl am Platz. So mussten wir am vergangenen Spieltag gegen einen verletzungsgeplagten KSC Asahi einen 9:20-Rückstand und diesmal gegen den Aufstiegskandidaten TV Forst ein 7:16 im vierten Satz drehen. Beides gelang, aber das Glück muss da schon mit einem im Bunde sein und zu oft sollte man es eben nicht strapazieren. Dass uns nun Senftenberg und Forst mit ihren teils überraschenden Niederlagen den Platz an der Sonne überlassen ist schön und doch Warnung zugleich. Keiner sollte sich darauf verlassen, die vermeintlich "Kleinen" mal im Vorbeigehen zu schlagen.

Unser Restprogramm besteht aus vier Partien. Zunächst am 23.03. zu Hause gegen die HSG Senftenberg und den MSV Zossen II. und zwei Wochen später zum Saisonfinale noch Energie II. und TSG Lübben in Cottbus. Um es kurz zu machen, wir haben alle vier Gegner bereits schlagen können und es selbst in der Hand, uns erneut zum Landesklassemeister zu krönen.

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